Jugend Antifa Dortmund http://jugendantifadortmund.blogsport.de Antifaschistische Jugendgruppe aus Dortmund Tue, 16 Sep 2014 14:25:38 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Solidarität mit den Betroffenen von Repression! http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/09/16/solidaritaet-mit-den-betroffenen-von-repression/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/09/16/solidaritaet-mit-den-betroffenen-von-repression/#comments Tue, 16 Sep 2014 14:25:01 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/09/16/solidaritaet-mit-den-betroffenen-von-repression/

Am 23. August wollten Dortmunder Neonazis, der Partei „Die Rechte“, eine Kundgebung gegen das Verbot ihrer Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ abhalten. Der Ort der Kundgebung, die Katharinenstraße als zentrale Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt, wurde von mehreren Hundert Antifaschist_innen blockiert, die dem Aufruf des BlockaDO-Bündnis gefolgt waren, die Straße zu besetzen. Auch Besucher_innen des zeitgleich stattfindenden Christopher Street Day demonstrierten gegen den Aufmarsch. Den Neonazis blieb angesichts der Blockaden nichts übrig, als ihre Kundgebung – eingezwängt abseits der Katharinenstraße zwischen einem Cafe und einer Baustelle und umringt von Gegendemonstranten Gegendemonstrant_innen – nach weniger als einer Stunde zu beenden. Dieser Auftritt der Dortmunder Neonazis war ein weiterer Reinfall für die Szene, welcher durch antifaschistischen Protest erreicht wurde.

Statt nach der Beendigung der missglückten Kundgebung abzuziehen, fuhren die Neonazis anschließend in die Nordstadt. Hier hatten sie bereits in der Nacht auf Samstag eine Kundgebung gegen die Besetzung einer ehemaligen Kirche angemeldet. Die Kirche war am Freitag Abend Freitagabend besetzt worden, um ein Soziales Zentrum für das Viertel aufzubauen.

Der Polizei, die weder Anwohner_innen noch die Aktivist_innen des Sozialen Zentrums über die Kundgebung in Kenntnis gesetzt hatte, entglitt die Situation an dieser Stelle vollkommen: Die Neonazis stürmten direkt nach ihrer Ankunft an der Enscheder Straße auf die Kirche zu. Die wenigen Polizeikräfte waren nicht in der Lage, dies zu verhindern. Erst als Gegenstände vom Dach der Kirche flogen, zogen sich die Neonazis zurück und wurden dann von hinzugezogenen Polizist_innen endgültig aus der Enscheder Straße gedrängt.

Etwa 100 aus der Innenstadt herbeigeeilte Antifaschist_innen fanden sich wenig später an der Kirche ein, um sich solidarisch zu zeigen, während die Neonazis unter dem Spott und Protest von Dutzenden Anwohner_innen ihre Kundgebung an der Oestermärsch abhielten.

Am 29. August jedoch, sechs Tage nach dem Vorfall an der besetzen Kirche, holte die Polizei zum Schlag aus. Das zwischenzeitlich durch die zuständige Gemeinde temporär geduldete Soziale Zentrum Avanti wurden am frühen Morgen von einer Hundertschaft der Polizei und Beamten der Mordkommission gestürmt, angeblich um nach Täter_innen und Beweisen für die knapp eine Woche zurückliegenden Steinwürfe zu suchen.

Alle im Gebäude Anwesenden wurden kontrolliert und durchsucht, persönliche Gegenstände wie Mobiltelefone, Laptops oder Kapuzenpullover beschlagnahmt. Das Gebäude wurde unter dem Vorwand, es als Tatort zu beschlagnahmen, geräumt. Eine Anwesende wurde von der Polizei festgenommen und als dringend Tatverdächtige bezeichnet, später jedoch wieder freigelassen.

Seitdem lässt die Polizei nichts unversucht, um an die unbekannten Täter_innen zu gelangen, denen versuchter Mord vorgeworfen wird. Aktivist_innen des Sozialen Zentrums werden von Beamten angequatscht, ein Steckbrief mit Fotos von acht angeblichen Täter_innen wurde veröffentlicht und eine Belohnung ausgesetzt.

Am Morgen des 11. September dann, wurde ein 17-Jähriger vorläufig festgenommen, da sich der Tatverdacht gegen ihn nach Angaben der Polizei erhärtet habe. Seine Wohnung wurde durchsucht, er selbst bis zum Vormitttag Vormittag des Folgetages festgehalten. Die Bemühungen der Polizei, den 17-jährigen in Untersuchungshaft zu nehmen, scheiterten jedoch schon an der Staatsanwaltschaft, die sich der Sichtweise der Polizei nicht anschloss: Der 17-jährige, welcher jede Aussage verweigerte, ist daraufhin aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.

Die Polizei nutzt die aktuellen Ermittlungen, um gegen ein beispielhaftes Projekt vorzugehen, in dem abseits von staatlicher Regulierung Menschen zusammen Großartiges auf die Beine gestellt haben. Die Woche vom 22. bis zum 29. August hat gezeigt, dass die Idee eines sozialen Zentrums in der Nordstadt aus dem Stand Hunderte von Menschen begeistert und zur Teilnahme bewegt hat. Diese für die Ordnungskräfte nicht steuerbare Entwicklung wurde mit der Razzia am 29. August zerschlagen.

Zusätzlich versucht sie die Polizei sich selbst aus der Kritik zu nehmen, die ihr in den letzten Monaten entgegenschlägt. Nicht erst seitdem Neonazis am 25. Mai die Wahlparty im Rathaus überfallen haben, sieht sich die Polizei dem Vorwurf ausgesetzt, ihren Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Während Antifaschist_innen bereits am Abend des Wahlsonntag klar war, dass mit einem Erscheinen der Neonazis zu rechnen war, hatte der polizeiliche Staatsschutz bereits Feierabend gemacht, als ca. 30 Neonazis auf die Mitglieder von Parteien und Antifaschist_innen losgingen, die sich vor dem Rathaus versammelt hatten. Die Neonazis sprühten mit Pfefferspray, warfen mit Flaschen und schlugen auf ihre Gegner_innen ein. Nachdem die Polizei nicht in der Lage war, den Angriff zu verhindern, ermittelte sie im Anschluss vor allem gegen die Menschen, die mit einer Menschenkette das Eindringen der Neonazis in das Rathaus verhindert haben.

Auch etwa vier Wochen vorher, als Neonazis am 1. Mai durch Dortmund marschierten, machte die Polizei keine gute Figur. Während mehrere Hundertschaften abgestellt wurden, um Blockaden des Naziaufmarsches zu verhindern, war die Polizei nicht in der Lage, gegen die Neonazis vorzugehen, die Passant_innen bedrohten, einen Hitlergruß zeigten oder sogar Polizeibeamte angriffen.

Beide Ereignisse zogen ein peinliches Nachspiel im Innenausschuss des Landtags nach sich und führten dazu, dass weit ins bürgerliche Lager hinein die Arbeit der Polizei in Frage gestellt wurde.

Die jetzige Repression gegen die Aktivist_innen des Sozialen Zentrums Avanti ist in diesem Kontext zu sehen. Die Polizei hat wieder einmal darin versagt, Gewalt von Seiten der Neonazis zu verhindern. Stattdessen nutzt sie die Folgen der durch ihre Untätigkeit erst ermöglichten Angriffe, um nun die Aktivist_innen mit Hausdurchsuchungen, Festnahmen und einer Mordanklage zu überziehen.

Als Dortmunder Antifa-Gruppen stehen wir solidarisch zu den beiden Beschuldigten und allen, die von den Maßnahmen der Polizei betroffen sind.
Wir raten allen Betroffenen, keine Aussage bei der Polizei zu machen, sondern die Tür zu schließen, sich umzudrehen und das Gespräch zu beenden.

No one will walk alone!

Autonome Antifa 170
Antifaschistische Union Dortmund
Antifa Medienzentrum Dortmund
Jugendantifa Dortmund

September 2014

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23.08: Nazi-Kundgebung blockieren! http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/08/22/23-08-nazi-kundgebung-blockieren/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/08/22/23-08-nazi-kundgebung-blockieren/#comments Fri, 22 Aug 2014 14:02:09 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/08/22/23-08-nazi-kundgebung-blockieren/ Alle Infos zu morgen kurz und knapp:

* Um 15 Uhr plant „Die Rechte“ eine Kundgebung an den Katharinentreppen, nahe des Dortmunder Hbf. Grund ist das Verbot ihrer Vorgängerorganisation NWDO, es werden von der Polizei
50-100 Neonazis erwartet.

* BlockaDO hat vor, ab 13 Uhr den Platz zu besetzen und es den Neonazis somit nicht möglich zu machen, dort ihre Kundgebung abzuhalten.

* Zeitgleich findet in Dortmund der Christopher Street Day statt. Von dort aus wird ebenfalls eine Demonstration nahe an die geplante Nazi-Kundgebung führen.

* Wir fordern euch auf, euch an der BlockaDO-Aktion zu beteiligen und ab 13 Uhr an den Treppen anwesend zu sein. Passt aber bei der Anreise auf euch auf und bewegt
euch am besten in Kleingruppen Richtung Katharinentreppen.

Für mehr Infos checkt Blockado.info oder folgt auf Twitter @Blockado_Info für aktuellen Infos am Tag des Geschehens.

Die EA-Nummer für den Tag lautet: 0231 84 04 68 4

Wir sehen uns!

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Solidarität mit den Geflüchteten! http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/07/06/solidaritaet-mit-den-gefluechteten/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/07/06/solidaritaet-mit-den-gefluechteten/#comments Sun, 06 Jul 2014 09:38:13 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/07/06/solidaritaet-mit-den-gefluechteten/ Gestern fand in Dortmund eine Solikundgebung für die kämpfenden Flüchtlinge in Berlin, Hamburg, und anderswo statt. Ca. 30 Menschen versammelten sich gegen 15.30 auf dem Westenhellweg nahe Alten Markt.
In zwei Redebeiträgen und mithilfe von Flyern wurde auf die Situation der Flüchtlinge eingegangen, insbesondere auf die in der Ohlauer-Schule in Berlin-Kreuzberg. Kurz danach löste sich die unangemeldete
Kundgebung wieder auf und die Leute zerstreuten sich.

Refugees Welcome!
Solidarität mit den Geflüchteten!

(Quelle:http://de.indymedia.org/node/1173)

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Polizei DO – Der Dortmunder Patient http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/06/24/polizei-do-der-dortmunder-patient/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/06/24/polizei-do-der-dortmunder-patient/#comments Tue, 24 Jun 2014 20:45:23 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/06/24/polizei-do-der-dortmunder-patient/ Wahrnehmungsstörungen sind eine ernsthafte medizinische Symptomatik und benötigen intensiver stationärer Betreuung. Im Falle der Polizei Dortmund könnte man jedoch auch
von einer Dauersymptomatik in dieser Hinsicht reden. Wer in seinem Bericht „“Überfall auf das Rathaus in Dortmund am 25. Mai 2014 durch
Rechtsextreme“ davon spricht, das betrunkene Politiker_innen die Neonazis provoziert hätten, und demnach Schuld seien an der Eskalation der Lage, sollte seine Sachen packen
und seinen Job besser aufgeben. Mit welch einer Dreistigkeit hier Tatsachen von der Dortmunder Polizei verdreht werden, bietet anlass zur Sorge. Nicht nur das Opfer zur Täter_innen gemacht
werden, nein auch werden per Videobericht eindeutig bewiesene volksverhetzende Parolen der Neoanzis geleugnet. Am Ende stehen 40 Ermittlungsverfahren gegen Nazi-Gegner_innen und nur fünf gegen
die eigentlichen wahren Aggressoren der besagten Nacht. Auch wird, was natürlich niemals zugegeben werden wird, das Versagen des Dortmunder Staatsschutzes einmal mehr deutlich. Es war wohl doch nicht nur
eine „Grillparty“ im kleinen Kreis in Dorstfeld, liebe Staatsschutz-Mitarbeiter?

Angebliche Anzeichen für das Auftreten der Nazis gab es laut Staatschutz nicht. Komisch ist dann aber, wieso so viele Politiker_innen davon wussten, dass die Nazis um die Partei die Rechte auf dem Weg waren. Das jetzt auch noch die Rede davon ist, das „betrunken Bürger_innen und Politiker_innen“ die Nazis provoziert hätten, ist der krönende Abschluss und ein schöner Beweis für die Nazis, dass sie doch mal mehr, mal weniger freie Hand haben in Dortmund.

Schluss mit der Kriminalisierung von Antifaschisten und Antifaschistinnen!
Antifaschismus ist nicht extremistisch, sondern extrem wichtig!

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Demo am kommenden Mittwoch! http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/05/27/demo-am-kommenden-mittwoch/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/05/27/demo-am-kommenden-mittwoch/#comments Tue, 27 May 2014 05:54:52 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/05/27/demo-am-kommenden-mittwoch/
Am kommenden Mittwoch wird in Dortmund eine Demonstration gegen Rechte Gewalt stattfinden. Grund dafür ist der Angriff von Neo Nazis der Partei „Die Rechte“ auf die Wahlparty im Rathaus am 25.05. Dabei griffen die Nazis Menschen der unterschiedlichsten Parteien an, aber auch Autonome Antifaschisten_innen und Verletzten insgesamt zehn Menschen.
Antifaschisten_innen hatten schon vorher im Rathaus mit einem Transparent und Flyer auf das Problem der Nazi-Partei aufmerksam gemacht.

Zu der Demo ruft das Blockado-Bündnis auf. Los geht es um 18:00 Uhr auf dem Friedensplatz.

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1.Mai und Vorabend – Aktuelle Infos! http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/29/1-mai-und-vorabend-aktuelle-infos/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/29/1-mai-und-vorabend-aktuelle-infos/#comments Tue, 29 Apr 2014 19:13:33 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/29/1-mai-und-vorabend-aktuelle-infos/ Vorabend:

In Dortmund wird am 30.04 vermutlich das Urteil im “Hirsch Q Prozess” gefällt. Das BlockaDO Bündnis hat hierfür eine Kundgebung am Gerichtsplatz um 17:00 Uhr angemeldet, welche im Anschluss des Urteils zur Hirsch Q ziehen wird. Im Anschluss an die Demo wird es dann Protestaktionen gegen den geplanten Fackelmarsch der Nazis um die Partei “Die Rechte” geben. Dieser wird durch den Stadtteil Westerfilde laufen, wo die Faschos auch am 1.Mai ihren Aufmarsch durchführen werden. Desweiteren findet am selbigen Tag in Duisburg die Demo “Duisburg mon Amour” statt, welche gegen die rassistischen und antiziganistischen Verhältnissen in Duisburg gerichtet sein soll. Los geht’s hier um 18:00 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof.

Erster Mai:
BlockaDO - Gemeinsam gegen Nazis!
Hier die Info’s, die wir von der Blockado Homepage haben:

    BlockaDO informiert an dieser Stelle über den Ablauf der Blockade des Naziaufmarsches am 1. Mai und den Fackelmarsch der Partei “Die Rechte” am 30. April. Neue Informationen werden hier regelmäßig eingefügt, also behaltet diesen Artikel im Auge.

    Beide Aufmärsche wurden gerichtlich legitimiert und werden stattfinden! Sowohl der Fackelmarsch am Vorabend als auch der große Naziaufmarsch am 1.Mai führen durch den Stadtteil Westerfilde.

    Infos für Blockierer*innen aus Dortmund:

    Wir werden, sobald die Route bekannt ist, Treffpunkte für die Blockaden veröffentlichen. Haltet euch auf unserer Homepage oder über Twitter informiert und denkt daran, dass sich bis kurz vor Beginn der Blockaden neue Informationen ergeben können. Es ist eine gute Idee, noch einmal den aktuellen Stand einzuholen, bevor ihr das Haus verlasst.

    Infos für Blockierer*innen von außerhalb:

    Für Antifaschist*innen von außerhalb empfehlen wir die gemeinsame Anreise mit der Bahn. In verschiedenen Städten wird es Treffpunkte geben, von denen aus eine gemeinsame Anreise stattfindet. Sollte es in eurer Stadt keinen Treffpunkt geben, schließt euch der am nächsten gelegenen Stadt an. Achtet auf die Informationen, die ihr von den Menschen am Treffpunkt bekommt.

    Mülheim: 8:30 Uhr Hbf
    Bochum: 8:30 Uhr Hbf

    Es wird für die Aktionen einen Liveticker geben, auf dem wir euch über die Geschehnisse informieren. Ihr erreicht den Ticker unter http://ticker.nadir.org (WAP) bzw. http://ticker.nadir.org/html.

    Bereits jetzt haben wir einen ganztägigen Infopunkt an der Katharinenstraße, direkt gegenüber des Hauptbahnhofs, angemeldet. Ab 9 Uhr könnt ihr am 1. Mai dort hingehen um Aktionskarten abzuholen und euch über die aktuelle Lage rund um die Blockaden informieren.

    WICHTIG!: Checkt auch am Vorabend und am Morgen des 1.Mai die Seite von BlockaDO für aktuelle Informationen! Es kann sich
    jederzeit neues ergeben über das dann natürlich direkt berichtet wird!

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04.04.2014: Gedenkdemo für Mehmet Kubasik http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/04/04-04-2014-gedenkdemo-fuer-mehmet-kubasik/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/04/04-04-2014-gedenkdemo-fuer-mehmet-kubasik/#comments Fri, 04 Apr 2014 17:19:51 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/04/04-04-2014-gedenkdemo-fuer-mehmet-kubasik/

In Gedenken an Mehmet Kubasik und alle anderen Opfer der vom NSU ( Nationalsozialistischer Untergrund) getöteten Menschen, fand heute eine von der DIDF organisierte Demonstration statt. Ca 100 Menschen aus verschiedenen Gruppen, Organisation oder Parteien, versammelten sich gegen 17 Uhr an der Mallincrodtstraße 190, wo am 4. April 2006 Mehmet Kubasik von der NSU in seinem Kiosk ermordet wurde. Die folgende Demo zog bis zur Steinwache am Auslandsinstitut, wo sich eine Gedenktafel für die 10 ermordeten Menschen befindet. In einer abschließenden Kundgebung mit viel Musik wurde an die Opfer erinnert und zur gemeinsamen Solidarität gegen Neonazis und ihre menschenfeindliche Ideologie aufgerufen.

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Mehmet Kubaşık Gedenken am Freitag! http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/02/mehmet-kubasik-gedenken-am-freitag/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/02/mehmet-kubasik-gedenken-am-freitag/#comments Wed, 02 Apr 2014 06:50:19 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/04/02/mehmet-kubasik-gedenken-am-freitag/ Am Freitag, dem 4. April, jährt sich der Mord an Mehmet Kubaşık zum achten Mal. Mehmet Kubaşık wurde 2006 in seinem Kiosk in der Mallinckrodtstraße 190 von Mitgliedern des NSU erschossen.
Migrantische Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen und auch wir nehmen dies zum Anlass, dem Motto “Erinnern heißt kämpfen” treu zu bleiben. Aus diesem Grund rufen wir dazu auf, am 4. April an der Kundgebung der DIDF teilzunehmen und aktiv gegen das Vergessen und die Umstände, die derartige Taten hervorbringen, zu demonstrieren. Des Weiteren wollen wir ein aktives Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt setzen, sei diese durch Alltags- oder staatlichen Rassismus verursacht!

Kommt am Freitag zur Kundgebung:

Freitag 4.4.2014
17 Uhr, Mallinckrodtstraße 190
44147 Dortmund

Erinnern heißt kämpfen!
Unutmayacağız, affetmeyeceğiz!

(Via Autonome Antifa 170)

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Nachtrag: Redebeiträge am 29.03.14 http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/03/31/nachtrag-redebeitraege-am-29-03-14/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/03/31/nachtrag-redebeitraege-am-29-03-14/#comments Mon, 31 Mar 2014 21:49:00 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/03/31/nachtrag-redebeitraege-am-29-03-14/ Im Fol­gen­den fin­det ihr die Re­de­bei­trä­ge von uns und der An­ti­fa­schis­ti­schen Union Dort­mund für die An­ti­fa Demo am 29.​03.​2014 in Dort­mund.

Ju­gend An­ti­fa Dort­mund:

Was war über­haupt der Na­tio­na­le Wi­der­stand Dort­mund ?
2005 wurde der bun­des­weit be­kann­te Na­tio­na­le Wi­der­stand Dort­mund ge­grün­det. Er war da­mals die Nach­fol­ge­or­ga­ni­sa­ti­on der “Au­to­no­men Na­tio­na­lis­ten – öst­li­ches Ruhr­ge­biet”. Der harte Kern be­stand zu den bes­ten Zei­ten unter an­de­rem aus Den­nis Giemsch, Micha­el Brück und Alex­an­der Depp­tol­la und ca. 20 wei­te­ren Per­so­nen. In dem Ge­bäu­de, vor dem wir uns ge­ra­de be­fin­den (Rhei­ni­schestr. 135), war da­mals der feste Sze­ne-​Treff für Ka­me­rad­schaf­ten aus ganz NRW. Hier haben aus­wär­ti­ge Nazis Schlaf­un­ter­künf­te be­kom­men, wie z.b. vor der De­mons­tra­ti­on zum An­ti­kriegs­tag, die jähr­lich statt­fand und bis zu 1000 Teil­neh­mer aus ganz Deutsch­land und sogar aus den Nach­bar­län­dern nach Dort­mund zog. Der NWDO hat es quasi ge­schafft, aus einem nor­ma­len Stadt­teil eine Zone zu schaf­fen, in der sich mit Vor­lie­be Neo­na­zis, auch von au­ßer­halb, an­sie­deln. Unter an­de­rem bil­den sie hier auch gerne ganze WGs. Men­schen, die sich den Neo­na­zis in Dorst­feld offen zu Wehr set­zen oder ihnen un­be­quem auf­fal­len, wer­den mit psy­chi­scher und phy­si­scher Ge­walt aus dem Stadt­teil ver­trie­ben. Au­ßer­dem ist der NWDO re­gel­mä­ßig in die Schlag­zei­len ge­ra­ten, auf­grund von An­grif­fen auf Linke, Mi­gran­t_in­nen und an­ders­den­ken­de Men­schen. Dort­mund galt jah­re­lang als Na­zi-​Hoch­burg, doch für viele Städ­ti­sche Po­li­ti­ker_in­nen hat sich dies durch das Ver­bot des Na­tio­na­len Wi­der­stands Dort­mund ver­min­dert.

Nach­dem Ende Au­gust 2012 der NWDO, die Ka­me­rad­schaft Aa­che­ner Land und die Ka­me­rad­schaft Hamm durch das NRW-​In­nen­mi­nis­te­ri­um ver­bo­ten wurde, schien das ein gro­ßer Schlag be­son­ders gegen die Dort­mun­der Neo­na­zi-​Sze­ne zu sein, da ihre kom­plet­ten NW­DO-​Ma­te­ria­li­en samt Haus be­schlag­nahmt wur­den. Selbst die Demo zum „Na­tio­na­len An­ti­kriegs­tag “ wur­den ver­bo­ten, da auch diese ein fes­ter Be­stand­teil der Szene war. Doch die Neo­na­zis fan­den re­la­tiv schnell in der Par­tei “Die Rech­te” eine neue Blei­be. Mitt­ler­wei­le fin­den sich in der von Chris­ti­an Worch ge­grün­de­ten Neo­na­zi-​Par­tei ein Groß­teil der ehe­ma­li­gen NW­DO-​Mit­glie­der wie­der. Mit der Par­tei “Die Rech­te” haben die Neo­na­zis eine re­la­tiv ver­bots­si­che­re Al­ter­na­ti­ve ge­fun­den, da sie sich hin­ter dem Par­tei-​Pri­vi­leg ver­ste­cken kön­nen. Wäh­rend die Dort­mun­der Öf­fent­lich­keit (Stadt, Po­li­zei etc.) immer wie­der von einer emi­nen­ten Schwä­che der Szene spra­chen, kann man dies von an­ti­fa­schis­ti­scher Seite so nicht be­stä­ti­gen. Zwar sind rech­te Ge­walt­ta­ten und öf­fent­lich­keits­wirk­sa­me Ak­tio­nen nicht mehr wie vor ei­ni­ger Zeit an der Ta­ges­ord­nung, je­doch ge­lingt es den Nazis immer noch genug an­de­re “Ka­me­ra­den”
zu ihren bei­den Auf­marsch­ter­mi­nen am 1.​Mai und am 1.​September zu mo­bi­li­sie­ren. Au­ßer­dem schre­cken Dort­mun­der Neo­na­zis wei­ter­hin nicht vor Ge­walt gegen an­de­re Men­schen zu­rück, denn Ge­sich­ter und Täter sind die­sel­ben ge­blie­ben. Je­doch hat sich der Ak­ti­ons­kon­sens mitt­ler­wei­le eher weg von Stra­ßen­ak­tio­nen hin zu po­li­ti­scher Ar­beit be­wegt. “Die Rech­te” ver­sucht sich als al­ter­na­ti­ve rech­te Par­tei dar­zu­stel­len, al­ler­dings ist sie eine De­ck­or­ga­ni­sa­ti­on für den ver­bo­te­nen NWDO und an­de­rer neo­na­zis­ti­scher Grup­pen!

Dies er­kennt man be­reits schon an dem im Ok­to­ber 2012 ge­grün­de­ten Orts­kreis “Die Rech­te Dort­mund”. Füh­ren­de Köpfe sind auch hier wie­der Sieg­fried Bor­chard, Den­nis Giemsch, Micha­el Brück, Chris­toph Dre­wer und Da­ni­el Grebe – sel­bi­ge Per­so­nen, die auch beim „Na­tio­na­len Wi­der­stand Dort­mund“ wich­ti­ge Po­si­tio­nen be­setz­ten. Selbst ein neues Haus wurde be­reits in Dort­mund-​Hu­ckar­de ge­kauft, um als Lan­des­zen­tra­le der Rech­ten zu die­nen. Die­ses kann aber durch die ge­rin­gen Sta­tik-​Kennt­nis­se der Nazis nicht ge­nutzt wer­den, da sie bei Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten eine Trä­ger­wand ein­ge­bro­chen haben. An­ders als in Dort­mund-​Dorst­feld or­ga­ni­sier­te sich in Hu­ckar­de schnell Ge­gen­pro­test, wel­cher sich mitt­ler­wei­le ein­mal im Monat am Hu­ckar­der Markt­platz trifft.

Mo­men­tan kon­zen­trie­ren sich die Nazis vor allem auf den Wahl­kampf. So ste­hen Nazis fast täg­lich mit Info­stän­den auf Dort­munds Stra­ßen, sei es vor der Agen­tur für Ar­beit oder in an­de­ren Orts­tei­len. Die Nazis legen be­son­ders viel Wert auf die Lo­kal­wah­len An­fang Mai. Doch die „in­ter­es­san­ten Bür­ger­ge­sprä­che“, von denen immer wie­der ge­re­det wird, blei­ben aus. Ihnen ge­lang es je­doch, durch die Grün­dung der Par­tei, das Ver­bot des “Na­tio­na­len An­ti­kriegs­tag” zu um­ge­hen. So wurde die Demo ein­fach “Rech­ter An­ti­kriegs­tag” ge­nannt. Des Wei­te­ren or­ga­ni­sie­ren die Mit­glie­der der Par­tei be­reits zum zwei­ten Mal eine Demo am 1.​Mai. Diese wird – wie so oft – unter dem Deck­man­tel der Par­tei lau­fen. Für Ge­walt­ta­ten auf ihre tra­di­tio­nel­len “Feind­bil­der” zeich­nen in letz­ter Zeit ver­mehrt Neo­na­zis aus dem Be­reich des BVB-​Um­felds ver­ant­wort­lich – na­ment­lich Mit­glie­der der Ul­tra­grup­pe De­s­pe­ra­dos und der Hoo­lig­an­grup­pen North­si­de und (der ehe­ma­li­gen) Bo­rus­sen­front. Zwi­schen die­sen Grup­pen gibt es zahl­rei­che Über­schnei­dun­gen und Kon­tak­te zur “Die Rech­te”.

Wei­ter­hin wohnt ein gro­ßer Teil der ak­ti­ven Dort­mun­der Neo­na­zi-​Sze­ne in Dorst­feld. Nicht nur dass di­ver­se Na­zi-​Schmie­r­ein den Vor­ort zie­ren, auch vor An­grif­fen durch Neo­na­zis müs­sen sich wei­ter­hin Mi­gran­ten, Linke, und an­de­re Men­schen, die nicht in ihr Welt­bild pas­sen, be­son­ders in Dorst­feld fürch­ten. Un­se­re Demo wird des­we­gen von hier aus di­rekt nach Dorst­feld lau­fen, wo die Nazis immer noch woh­nen. Lasst uns ge­mein­sam ein laut­star­kes Zei­chen set­zen und die trü­ge­ri­sche Ruhe in Dorst­feld stö­ren!

Er­in­nern heißt Kämp­fen!
Gegen Na­zi­struk­tu­ren und rech­te Ge­walt!

An­ti­fa­schis­ti­sche Union Dort­mund:

Zur Not­wen­dig­keit eines ra­di­ka­len An­ti­fa­schis­mus.

Zwei Jahre ist es nun her, das wir of­fi­zi­ell mit einer an­ti­fa­schis­ti­schen De­mons­tra­ti­on das Na­zi­nest Dorst­feld be­sucht haben. Im glei­chen Jahr wurde der da­ma­li­ge “Na­tio­na­le Wi­der­stand Dort­mund” ver­bo­ten. Der Na­tio­na­le Wi­der­stand zähl­te um die 60 Mit­glie­der, die meis­ten davon woh­nen hier im Stat­dteil. Nur we­ni­ge Mo­na­te spä­ter or­ga­ni­sier­ten sich die glei­chen Neo­na­zis in der Par­tei “Die Rech­te”. Die Stadt Dort­mund, wel­che sich jah­re­lang schwer getan hat, über­haupt ein mas­si­ves Na­zi­pro­blem ein­zu­ge­ste­hen, ob­wohl min­des­tens drei Morde in Dort­mund auf das Konto von Nazis gehen, war plötz­lich Held der Stun­de. Zu­sam­men mit dem NRW-​In­nen­me­nis­ter Ralf Jäger hatte man einen emp­find­sa­men Schlag gegen die re­gio­na­le Na­zi­sze­ne ge­lan­det.

Als an­ti­fa­schis­ti­sche Grup­pe stellt sich dabei für uns die Frage, ob wir jetzt damit auf­hö­ren kön­nen, gegen Nazis in Dort­mund vor­zu­ge­hen. Schließ­lich scheint der Staat im Zwei­fel wir­kunsg­mäch­ti­ge­re Mit­tel gegen Nazis zu haben, als wir je­mals auf­brin­gen könn­ten. Und die Neo­na­zis sind der­zeit so sehr damit be­schäf­tigt, grö­ße­re Nie­der­la­gen im an­ste­hen­den Kom­mu­nal­wahl­kampf zu ver­mei­den, dass sie of­fen­bar nicht mal mehr die Zeit auf­brin­gen kön­nen, heute eine De­mons­tra­ti­on zu or­ga­ni­sie­ren, wie es bis­her immer der Fall war. Na­tür­lich wäre es der an­ge­neh­me­re Weg, sich auf den bür­ger­li­chen Staat zu ver­las­sen und sich wie­der schö­ne­ren Din­gen als den Nazis aus Dorst­feld zu wid­men. Doch auch wenn diese ge­schwächt und zu­rück­ge­zo­gen wir­ken: Be­sei­tigt wur­den sie durch das Ver­bot merk­lich nicht. Das heißt also, das staat­li­che Ver­bo­te kei­nes­wegs ein an­ge­mes­se­nes Mit­tel zur Be­kämp­fung von Neo­na­zis und ihren Ideo­lo­gi­en sind. Diese ent­ste­hen schließ­lich nicht aus dem luft­lee­ren Raum, son­dern fin­den ihren Ur­sprung in die­ser Ge­sell­schaft und sind damit kein Pro­blem, wel­ches sich auf ju­ris­ti­schem oder ord­nungs­po­li­ti­schem Wege an­ge­hen lässt. Daher sorgt ein Ver­bot ma­xi­mal für eine kurz­fris­ti­ge Schwä­chung von Na­zi­struk­tu­ren, nicht aber dafür, neo­na­zis­ti­sche Ideo­lo­gi­en zu be­kämp­fen. Eine tat­säch­li­che Kri­tik an jenen Ver­hält­nis­sen, in denen Men­schen zu Nazis wer­den, muss hier an­set­zen. Der Ruf nach dem star­kem Staat oder eine „Law and Order“-​Po­li­tik gegen Nazis zeu­gen von einer völ­lig fal­schen Ana­ly­se des Neo­na­zis­mus, die davon aus­geht, dass Nazis au­ßer­halb die­ser Ge­sell­schaft ste­hen und auf­hö­ren zu exis­tie­ren, so­bald man sie ver­bie­tet. Es ist zwar rich­tig, dass durch den na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­nich­tungs­wunsch für die­je­ni­gen, die nicht in das Kon­zept der „Volks­ge­mein­schaft“ pas­sen, eine ste­ti­ge Ge­fahr droht. Dies be­deu­tet je­doch nicht im Um­kehr­schluss, dass Ras­sis­mus und An­ti­se­mi­tis­mus nur von Nazis aus­ge­hen würde. Im Ge­gen­teil, Ideo­lo­gie­frag­men­te des Neo­na­zis­mus sind eben­so in wei­ten Tei­len der Ge­sell­schaft ver­tre­ten.
Bei­spie­le sind hier die dump­fen an­ti­zi­ga­nis­ti­schen Bür­ger­mobs in Du­is­burg oder die sich in­tel­lek­tu­ell ge­ben­den Sar­ra­zin-​Fans.

Auch wenn diese Per­so­nen­krei­se nicht als “Nazis” zu kri­ti­sie­ren sind, son­dern eben als Aus­druck von ak­tu­ell über­all in Deutsch­land auf­tre­ten­der ras­sis­ti­schen Kri­sen­lö­sungs­mo­del­len, ist hier­bei die An­schluss­fä­hig­keit an eine neo­na­zis­ti­sche Ideo­lo­gie ge­ge­ben. An­ti­fa­schis­ti­sche In­ter­ven­tio­nen müs­sen daher hier an­set­zen. Zum einen sind genau eben ge­nann­te xen­o­pho­be und dumm­deut­sche Mo­bi­li­sie­run­gen an­zu­grei­fen und gleich­zei­tig muss der Ein­fluss von be­ken­nen­den na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Grup­pen wie eben der Par­tei “Die Rech­te” klein ge­hal­ten wer­den, damit hier­aus nie wie­der eine Mas­sen­be­we­gung ent­ste­hen kann. Auch wenn hier­bei zu be­ach­ten ist, dass Neo­na­zis ihre Wirk­sam­keit auf ge­sell­schaft­li­che Pro­zes­se re­gel­mä­ßig über­schät­zen und daher eben nicht das ein­zi­ge Ziel eines au­to­no­men An­ti­fa­schis­mus sein dür­fen.

Auch wir wer­den un­se­ren Teil dazu bei­tra­gen und Not­falls immer wie­der in die ver­meint­li­che Ho­me­zo­ne der Nazis ein­drin­gen und für Risse sor­gen! Un­se­re So­li­da­ri­tät gilt somit den hier le­ben­den Men­schen, die sich nicht mit der Prä­senz von Neo­na­zis ab­fin­den und sowie der jü­di­schen Ge­mein­de von Dorst­feld wel­che sich trotz der un­aus­steh­li­chen Nach­barn nicht ver­trei­ben las­sen und Allen, die auch in Zu­kunft aktiv gegen Dort­mun­der Zu­stän­de aktiv wer­den wol­len!

An­ti­fa statt Ver­bo­te!
Er­in­nern heißt kämp­fen!

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Schmuddelgedenken am Freitag http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/03/26/schmuddelgedenken-am-freitag/ http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/03/26/schmuddelgedenken-am-freitag/#comments Wed, 26 Mar 2014 15:56:04 +0000 Administrator Allgemein http://jugendantifadortmund.blogsport.de/2014/03/26/schmuddelgedenken-am-freitag/ Auch dieses Jahr organisiert das Bündnis Dortmund gegen Rechts eine Gedenkstunde, anlässlich des Todestag von Thomas „Schmuddel“ Schulz.

    Wie in jedem Jahr seit 2005 gibt es am Freitag, dem 28. März 2014, eine Gedenkstunde für Thomas Schulz aus Dortmund. “Schmuddel”, wie er von seinen Freunden genannt wurde, war am 28. März 2005 in der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße von einem Mitläufer der neofaschistischen Szene in Dortmund erstochen worden. Die Gedenkstunde beginnt um 18.30 Uhr am U-Bahnhof Kampstraße, oberirdisch.

    Via Dortmund gegen Rechts

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