Polizei DO – Der Dortmunder Patient

Wahrnehmungsstörungen sind eine ernsthafte medizinische Symptomatik und benötigen intensiver stationärer Betreuung. Im Falle der Polizei Dortmund könnte man jedoch auch
von einer Dauersymptomatik in dieser Hinsicht reden. Wer in seinem Bericht „“Überfall auf das Rathaus in Dortmund am 25. Mai 2014 durch
Rechtsextreme“ davon spricht, das betrunkene Politiker_innen die Neonazis provoziert hätten, und demnach Schuld seien an der Eskalation der Lage, sollte seine Sachen packen
und seinen Job besser aufgeben. Mit welch einer Dreistigkeit hier Tatsachen von der Dortmunder Polizei verdreht werden, bietet anlass zur Sorge. Nicht nur das Opfer zur Täter_innen gemacht
werden, nein auch werden per Videobericht eindeutig bewiesene volksverhetzende Parolen der Neoanzis geleugnet. Am Ende stehen 40 Ermittlungsverfahren gegen Nazi-Gegner_innen und nur fünf gegen
die eigentlichen wahren Aggressoren der besagten Nacht. Auch wird, was natürlich niemals zugegeben werden wird, das Versagen des Dortmunder Staatsschutzes einmal mehr deutlich. Es war wohl doch nicht nur
eine „Grillparty“ im kleinen Kreis in Dorstfeld, liebe Staatsschutz-Mitarbeiter?

Angebliche Anzeichen für das Auftreten der Nazis gab es laut Staatschutz nicht. Komisch ist dann aber, wieso so viele Politiker_innen davon wussten, dass die Nazis um die Partei die Rechte auf dem Weg waren. Das jetzt auch noch die Rede davon ist, das „betrunken Bürger_innen und Politiker_innen“ die Nazis provoziert hätten, ist der krönende Abschluss und ein schöner Beweis für die Nazis, dass sie doch mal mehr, mal weniger freie Hand haben in Dortmund.

Schluss mit der Kriminalisierung von Antifaschisten und Antifaschistinnen!
Antifaschismus ist nicht extremistisch, sondern extrem wichtig!