Archiv für Juni 2013

Rechtsrock Konzert am 6.juli im Pott geplant !

Dortmund – Neonazis planen offenbar ein Rechtsrock-Konzert zugunsten des verbotenen „Nationalen Widerstands Dortmund“ (NWDO).

„Solidarität mit dem NWDO“ soll das Motto des Konzerts sein, das für den 6. Juli geplant ist. Ein genauer Veranstaltungsort wird noch nicht genannt. Auf einem Flyer, mit dem für das Konzert geworben wird, ist lediglich der Hinweis zu finden, es werde „im Ruhrpott“ stattfinden. Nähere Informationen soll es erst am Veranstaltungstag ab mittags unter einer Handynummer geben.

Angekündigt wird aber bereits die Teilnahme von drei Neonazi-Bands. Auftreten sollen „Sleipnir“, „Words of Anger“ und „Codex frei“. „Sleipnir“ aus Nordrhein-Westfalen, bereits in den 90er Jahren gegründet, gehört zu den bundesweit bekanntesten Rechtsrock-Gruppen. Zwischen ihr und der vor knapp zehn Jahren gegründeten schleswig-holsteinischen Band „Words of Anger“ existieren auch personelle Verflechtungen. Zuletzt spielten beide Gruppen gemeinsam Anfang Mai beim Eichsfeldtag der NPD in Leinefelde. (bnr.de berichtete) „Codex frei“ aus dem Oberallgäu ist die jüngste der drei beteiligten Bands und rechnet sich selbst dem sogenannten „Rock Against Communism“ (RAC) zu. (bnr.de berichtete) (ts)

Quelle: bnr.de

Achtet auf Ankündigungen !

Naziaufmarsch verhindern – in Dortmund , Wuppertal und sonst wo !

Via dortmund.blogsport.de

Am 31.08.2013 will die Dortmunder Partei „Die Rechte“ durch Dortmund marschieren. Grund dafür: das Verbot der Gruppen „Nationaler Widerstand Dortmund (NWDO), Kameradschaft Aachener Land, Kameradschaft Hamm“, welche u.A. gegen den Paragraphen 129 verstießen. Unter dem Deckmantel gegen Organisationsverbote und Repression zu sein, wollen sie nun wieder einmal ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten.
Außerdem grenzt der 31.08. unmittelbar an den “Antikriegstag” an. Dieser ist durch die Dortmunder Neonazis um Dennis Giemsch, Alexander Deptolla, Dietrich „Diddi“ Surmann und Michael Brück in den vergangenen Jahren zu einem festen, bundesweiten Naziaufmarsch geworden. So wurde seit 2005 jährlich Anfang September zum sog. “Nationalen Antikriegstag” aufgerufen zu dem in Spitzenzeiten bis zu 1.200 Neonazis aus ganz Europa kamen.
Weitere Infos zu unseren Gegenaktionen werden auf dieser Seite veröffentlicht.
Kommt am 31.08. nach Dortmund – dem Naziaufmarsch entgegentreten!

Kein Tag ohne Autonomes Zentrum !

Nach mittlerweile drei Jahren Autonomen Zentrum in Köln-Kalk spitzt sich die Lage erneut zu. Der vor zwei Jahren erkämpfter Nutzungsvertrag wurde im Auftrag der neuen Eigentümerin der Stadt Köln gekündigt. Die dreimonatige Kündigungsfrist endet am 30. Juni 2013.

Die regierende SPD hat sich alle Mühe gegeben Vorwände für eine Räumung des AZ und den Abriss des Gebäudes zu schaffen. Diese können aber nicht darüber hinweg täuschen, dass dahinter vor allem der politische Wille steht das Autonome Zentrum loszuwerden. Aus der Stadtverwaltung kam überraschend ehrlich die Bestätigung, dass das Planungsamt, den „politischen Auftrag erhalten habe das AZ wegzuplanen“. Da passt es ins Bild, dass Oberbürgermeister und SPD sich durchweg Gesprächen verweigern.

Wir, die vielen Menschen, die das Haus nutzen, haben allerdings nicht vor uns einfach wegplanen zu lassen. Wir wissen, dass eine Kündigung noch keine Räumung ist. Ganz im Gegenteil wir feiern unsere zurückgewonne Autonomie.

Allerdings wissen wir auch aus der Erfahrung der letzten drei Jahre, dass die Kölner Lokalpolitik nur auf Druck reagiert und das auch nur sehr träge und spät. Sicherlich bedarf es noch etwas Überzeugungsarbeit, bis auch die Stadt einsieht, dass eine Räumung keine Option ist. Deswegen haben wir uns entschieden jetzt mit der Kampagne Kein Tag ohne! durchzustarten.

Am 25.6 findet im Kulturhaus Taranta Babu eine Informationsveranstaltung zur Kampagne KEIN TAG OHNE ! statt , welche um 19:00 Uhr beginnt .
Informiert euren Freundeskreis darüber und zeigt euch solidarisch mit dem Autonomen Zentrum Köln !

Linke Freiräume erkämpfen und verteidigen !
weiter Informationen unter : http://az-koeln.org/

Neues Antifa Cafe im Az Mülheim

Am 19.6 (Mittwoch) findet zum ersten mal das neue Antifa Cafe im Az Mülheim statt, welche sich thematisch mit der Geschichte der Antifaschistischen Bewegung auseinander setzt .

Hier der Aufruf:
„Neues Antifacafé im AZ Mülheim
Ab Juni 2013 wird im Autonomen Zentrum Mülheim ein Mal im Monat ein Offenes Antifa-Café stattfinden, das von mehreren antifaschistischen Gruppen aus dem Ruhrgebiet gemeinsam organisiert wird. Das Antifa-Café bietet Euch die Möglichkeit, Euch mit anderen Antifaschistinnen und Antifaschisten aus der Region auszutauschen, Euch über die politische Arbeit der organisierenden Gruppen zu informieren oder einfach in gemütlicher AZ-Atmosphäre ein Kaltgetränk zu genießen. Außerdem präsentieren wir Euch in diesem Rahmen regelmäßig spannende Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. Das Offene Antifa-Café findet vorerst im Juni, Juli und August jeweils am dritten Mittwoch des Monats ab 19.00 Uhr im AZ statt. Die Vorträge beginnen um 20.00 Uhr. Thema der ersten Veranstaltung am 19. Juni wird die Geschichte der antifaschistischen Bewegung sein. “

Get activ and support your local Antifa !

Nazikundgebung am 11.6 erfolgreich gestört !

Nur ca. 25 Neonazis verirrten sich am 11.6 zu einer Kundgebung der möchtegern Partei „die Rechte“ , die am Stadtgarten direkt gegen über des Platzes der alten Synagoge stattfand.
Schon von Anfang an war klar , das die Nazis nicht stark vertreten sind , man sah die üblichen Gesichter wie Dennis Giemsch , Michael Brück usw. .
Eine Gruppe von ca. 60,meist jungen, Antifaschisten*innnen gelang es bis auf 10 Meter an die Nazikundgebung ran zukommen und übertönten sämtliche Versuche der Nazis , ihren Rechten Müll zuverbreiten mit Parolen und Trillerpfeifen.
Für weiteres Aufsehen sorgten abreisende Nazis auf ihrer Rückfahrt , als sie versuchten einen jungen Antifaschisten zu überfahren , dieser wurde vom Seitenspiegel getroffen , und erlitt Prellungen am Arm.
Alles zusammen betrachtet , können wir den Tag trozdem als wesentlichen Erfolg zählen , da insgesamt bis zu 400 Menschen den Nazis gezeigt haben , dass sie egal wo , unerwünscht sind !